Bobby von den Frankensternchen

Bobby wurde am 09.03.2018 um 09:18 Uhr mit 258 Gramm geboren.

Er war der letzte Welpe im zweiten Wurf seiner Mutter. Der Wurf war auch der zweite Wurf im Zwinger "von den Frankensternchen". 
Sein Vater ist Blue Magic's C. Djonah der, genauso wie Bobbys Großvater Classic Star Mailow, im Zwinger "Burg-Cavaliere" bei  Bärbel und Manfred Heber lebt. 

Seine Mutter, Lovely vom Pfaffenberg "Maya", lebt bei Pamela und Martin Gruber. 

Ja und seit dem 20.05.2019 lebt er bei uns. Er lebt da in guter Gesellschaft mit meiner Frau, den beiden Labbies und mir. Bobby hat sich sehr schnell eingefunden. Nach einer Woche war er nicht mehr wegzudenken.

Bobby ist ein sehr freundlicher Hund mit einem stabilen Wesen. Er ist nicht bellfreudig und macht nur mit, wenn Baggins (der jüngere der beiden Labbis) bellt.
Bobby begleitet mich jeden Tag ins Büro. Dort ist er seit Juni 2018, zwölfmal im Jahr Mitarbeiter des Monats.

Bobby wird von mir und von meiner Frau trainiert. Esther klickert und ist viel konsequenter als ich. Ich trainiere, mit ihm zusammen, im Kreis zu laufen und dabei gut auszusehen. Und inzwischen klappt das auch schon ganz gut.
Einmal die Woche gehen wir zu unseren Trainerin, Christine. Die ist eigentlich "richtige" Jagdhunde gewohnt, lässt sich aber vom Wolf im Cavalierspelz nicht täuschen. Bobby bekommt da ganz normales Gehorsamstraining und eine kleine Portion Jagdtraining. Wir apportieren (klar wenn zwei Labbies mit im Haus wohnen), stöbern und versuchen uns zu benehmen.
Im ersten Jahr haben wir, zugunsten des Ringtrainings, alle anderen Trainings etwas schleifen lassen. Aber ab dem 18 Lebensmonat, bekommt er wieder vielseitiges Training, dass alle Instinkte und Bewegungstriebe anspricht.

Bobby hat einen großen Garten, den er gerne durchstreift. Er jagd die Hühner nicht und lässt auch die Nachbarskatzen in Frieden. Leider ist sein Fellkleid und die Wildnis unseres Gartens nur bedingt kompatibel. Wobei Bobby dass ganz anders sieht...

Gott sei dank, badet Bobby eigentlich recht gerne, Föhnen ist für ihn wirklich ein Vergnügen, nur das endlose Kämmen nervt ihn nach einer Weile. Natürlich liegt dieser Akzeptanz von Bobby ein Training zu grunde. Tägliche Routinen haben bestimmten Handhabungen (zB das Kämmen) den Schrecken genommen. Inzwischen ist Bobby manchmal so entspannt, dass er einfach einschläft.

Fressen tut Bobby inzwischen fast wie ein Labbie. Wir barfen unsere Hunde. Auch Bobby findet inzwischen Barf sehr lecker und verträgt es sehr gut. Ich könnte inzwischen kein Trockenfutter mehr hinstellen. Wir Männer im Haushalt finden BARF super, jeder auf seine Weise. Nur Esther findet es nicht so prikelnd, wenn es grünen Pansen, Blättermagen oder was ähnliches gibt. 

Bobby schläft im Schlafzimmer. Wir haben ihm einen kleinen Kennel abgesteckt und da wird er über die Nacht eingesperrt. Leider geht Bobby, des nächtens meiner Frau oder den Labbies auf den Geist. Darum ist ein separieren noch notwendig. Aber wir schleifen den Kennel schön langsam aus und ich bin mir sicher, dass Bobby bald auch uneingesperrt schlafen kann.